[1] M. sieht einen Zusammenhang zwischen den Briefen des [Matthias] Flacius [7943], dem er unterwürfig antwortete [7945], des [Nikolaus] Gallus [8017], dem er friedfertig antwortete [8042], und des St. [8052]. Es schmerzt ihn, daß St. für Flacius schrieb.
[2] Über Evangelium und Buße wird M. antworten, wenn die erwartete Kritik [⇨ 8068; 8092.3] erschienen ist.
[3] M. weist St.s Einwände gegen seine Christologie zurück.
[4] Er kann Schwenckfeld widerlegen, ohne sich auf [Paul] von Samosata und Servet zu stützen.
[5] M. vertritt die Anrufung des Sohnes Gottes in Übereinstimmung mit den altkirchlichen Symbolen. Er versteht jetzt erst die frühere Kritik des Flacius an einer in [Wittenberg] üblichen Gebetsformel.
[6] Die Intention von M.s [Loci]. Eintracht ist nötig. Gegen M. schrieben die Papisten, zuletzt [Friedrich] Staphylus, Schwärmer wie Servet und Schwenckfeld und nun auch die Flacianer.
[7] St. soll die anderen zu Frieden mahnen.