[1] [Georg] Sabinus wird mit 250 Talern Gehalt und freier Wohnung nach [Königsberg] gehen; er kehrte reich beschenkt von Hz. [Albrecht von Preußen] zurück [⇨ 3508]. Doch zu M. brachte er einen großen Zorn auf seine Frau [Anna Sabinus]. M. erkennt die Unvereinbarkeit der beiden Charaktere, ist trotz der leidlichen Versöhnung bekümmert und betet. Sabinus ist nach Speyer gereist, um von [Kf. Joachim II.] von Brandenburg seine Entlassung und eine Rente zu erwirken, und will auf dem Rückweg nach Leipzig kommen [⇨ 3561; 3566]. Mehr mündlich auf der Messe [⇨ 3550; 3553].
[2] C.s Brief an Hz. [Albrecht] von Preußen über Andreas Aurifaber [⇨ 3499.2] kam erst nach dessen Abreise an; sein Bruder [Johannes Aurifaber Vratislaviensis] versprach aber, ihn nachzuschicken.
[3] M. hält den Bericht über türkische Studenten an der Sorbonne [⇨ 3499.3] für ein Gerücht und [spottet], die Griechen wollten in Frankreich Griechisch lernen.
[4] Anbei fehlerhafte Wittenberger Neuerscheinungen [u.a. ⇨ 3517.3] für C. und Bernhard Ziegler. M. erbittet von Ziegler weitere Exemplare beider Drucke [⇨ 3501.3 und ⇨ 3515]. Des C. Psalmdichtung [⇨ 3502.1] hat M. schon für viele von Hand abgeschrieben und wörtlich übersetzt [CR 5, 446, ⇨ 3514f; ⇨ 3552; ⇨ 3625].
[5] M. schreibt wegen [Martin Gilbert] in Marienberg an die theologische Fakultät [Leipzig: 3516]. Ausführlicher später durch [Johannes] Pfeffinger, denn dies ist der sechste Brief heute.