[1] Angesichts der Streitigkeiten unter den Fürsten sollten die Prediger in Sanftmut den Gemeinden dienen. Ohne Kirchgang, Predigthören und Gebet wäre das allgemeine politische Elend trostlos. M. tadelt, daß [Joachim] Mörlin Luther [gegen den Rat von Arnstadt] eingenommen hat [⇨ 3078]; doch ist er glücklich über die Beilegung des Streites.
[2] Luther hat sich über Myc.s Brief [vom 18.2.1544: WAB 10, 533-537 Nr. 3971 mit 13, 325] mit dem Bezug auf seine Behandlung [in Schmalkalden, ⇨ 1849] gefreut und antwortet allerdings etwas scharf [23.2.1544: WAB 10, 537-539 Nr. 3972 mit 13, 225f].
[3] Anbei der kürzlich erstmals veröffentlichte Teil von Luthers Genesiskommentar [⇨ 3411].
[4] [Johannes] Marcellus, [Johannes] Cuno und M. berieten heute über einen Unterlehrer [für Gotha]. M. hält weder [Wolfgang] Fulda noch den Preußen [Fabian Stösser? ⇨ 3561.1] für geeignet.
[5] Dies ist der zehnte Brief heute; doch zieht M. die akademische Arbeit der Teilnahme am [Speyrer Reichs]tag vor ungeachtet der Absichten des Hofes [⇨ 3454.1]. Fürbitte für die Fürsten.
[6] M. wird sich um Jakob Arnolds Sohn [Johannes] Arnold kümmern. Myc. soll beten sowie mitteilen, ob der Bote [NN] den Genesiskommentar abgeliefert hat.