[1] L. bestätigt die Entschuldigung für das Schweigen [⇨ 944.1]. Er selbst hat mittlerweile schon zweimal Briefe [922f] geschickt, den späteren durch den Boten des Schössers [Arnold von Falkenstein]. Heute wurden Briefe von dem Boten [940f] und von [Wolf] Hornung [942f] gebracht. Gestern kamen die früheren Briefe über die Ankunft des Kaisers [927f und WAB 5, 355-364 Nr. 1587f]; andernfalls hätte L., wie Veit [Dietrich] weiß, selbst einen Boten gemietet.
[2] Auf M.s Frage [940.2 und 942.2] erklärt L., daß er über die [CA] hinaus keine Zugeständnisse macht, wovon die Entscheidung des [Kf. Johann von Sachsen] jedoch nicht berührt wird.
[3] L. hat den von M. gewünschten [937.2] Brief an [Kurprinz Johann Friedrich] wieder zerrissen.
[4] L.s Befinden.
[5] L. möchte nicht als Autorität in Anspruch genommen werden.
[6] L. bestätigt die durch den Boten des Jonas überbrachten Briefe [914f], das Bild von Wien [⇨ 915.7] und den Brief über den Einzug des Kaisers [934].
[7] L. erinnert an seinen Trostbrief [944] und stärkt M.s Glauben. Die Hzz. [Wilhelm und Ludwig] von Bayern, Kg. Ferdinand, Papst [Clemens] und der Türke sind nicht die Kirche.
[8] L. möchte kommen. Anbei Briefe an [Johannes] Brenz und Caspar [Lindemann].
[9] Nochmals und entgegenkommender über Zugeständnisse an die Gegner.