[1] Jonas und M. mieteten einen Boten [NN] nach Wittenberg. Denn Jonas hat von [Hans] Veyl den Tod seines [neugeborenen] Sohnes [Friedrich] erfahren. Jonas und M. hatten Angst um Jonas' Frau [Katharina], weil L. den Brief Bugenhagens nicht schickte. Doch gerade brachte [Johannes] Apels Bote [NN] L.s letzten Brief [908].
[2] Der Kaiser hat den Hzz. [Wilhelm und Ludwig] von Bayern und [Hz.] Georg [von Sachsen] eine Unterredung über die Religionsfrage versagt. M. berichtet über die beiden Parteien unter den kaiserlichen Räten, namentlich über den maßvollen Mercurino [Gattinara] und dessen Erfahrungen in Worms [1521].
[3] Alle, auch Kf. [Johann], sind besorgt um L.s Gesundheit; Caspar [Lindemann] hat Arznei geschickt.
[4] M. berichtet von seiner Arbeit an der CA, insbesondere über die Gelübde [CA 27] und über die Schlüsselgewalt [CA 28, ⇨ MBW 895], und bittet um L.s Urteil.
[5] Es besteht Hoffnung, daß [Lgf. Philipp] wiedergewonnen wird. L. soll ihm schreiben; an Kurprinz [Johann Friedrich] soll er sich nicht wenden, denn dieser haßt den einstigen Freund. M. lobt [Erhard] Schnepf.
[6] Kf. [Johann] hat angeordnet, daß Bugenhagen einen des Niedersächsischen kundigen [Prediger] nach [Ost]friesland entsendet.
[7] M. schickt ein Bild von der Belagerung Wiens [vgl. WAB 5, 338 Anm.24]. Mehr durch Apels Boten. L. kann durch den Überbringer an seine Frau schreiben.