[1] Hz. [Albrecht] von Preußen hält wie M. Partikularsynoden für Unruheherde [⇨ 7161.5]. Deshalb lehnte M. ein Treffen mit [Johannes] Brenz und wenigen anderen ab [7268.2].
[2] Es wären auch neue Spaltungen und schärfere Beschlüsse gegen Osiander und [Johannes] Funck zu erwarten.
[3] Eine große Synode braucht die Zustimmung aller [evangelischen] Fürsten, die unwahrscheinlich ist. Eine Synode wie die Naumburger [⇨ 7195] wäre aber nutzlos. Einige würden fernbleiben, um sie zu bekämpfen.
[4] Doch sollte für den Reichstag eine einträchtige Antwort an den Kaiser vorbereitet werden.
[5] Den Spaltungen kann man durch das Kirchenregiment wehren.
[6] Gleichwohl wird M. an einer überregionalen Synode teilnehmen.
[7] Für Preußen, wo ein Abschied im Druck erschienen ist [Königsberg, 24. bzw. 27. September 1554: Fligge (wie bei 7015), 861; VD 16, P4776], schlägt M. die Errichtung eines Konsistoriums neben dem Superintendenten vor. Funck soll nicht länger Uneinigkeit erregen dürfen.