[1] A. bestätigt M.s Schreiben vom 24. Oktober [7310]. Er begrüßt M.s Bereitschaft zur Teilnahme an einer Synode. Da aber Kf. August von Sachsen abgeraten hat, nimmt auch A. davon Abstand.
[2] Die Exekution [seines Dekrets zum osiandrischen Streit] betreffend, erklärt A., er habe sich immer väterlich um die Religion bemüht, auch während [der Interimszeit] Asyl gewährt, doch habe er jetzt bei den größtenteils ungelehrten und zänkischen Pfarrern nichts ausgerichtet.
[3] Nachdem er durch Timotheus Gerschau [⇨ 7310.2] und M.s Schreiben [7312.7] erfahren hat, daß M. gegen die Exekution ist, wird er davon absehen. M. soll beide Parteien zum Frieden bewegen, worüber [der Überbringer] Georg Lange mit ihm verhandeln wird.
[4] M. soll A.s Bekenntnis, das ihm früher übersandt wurde [7088.3], drucken lassen. A. entschuldigt sich, daß er nicht eigenhändig schreibt.