[1] M.s Liebe zu seiner Tochter [Anna Sabinus] verstärkte das Mitleid, als die [eheliche] Knechtschaft ihre guten Anlagen verkümmern ließ, zumal M. selbst daran schuld ist [durch seine falsche Beurteilung des Georg Sabinus].
[2] Seit zehn Jahren betet er für sie, und er nimmt ihren für ihn schmerzlichen frühen Tod als ihre Erlösung, wofür er Gott dankt.
[3] Über ihre Krankheit und letzten Worte erwartet M. einen Bericht [⇨ 4634] von irgendeinem seiner [ehemaligen Schüler], denen er geholfen hat. Er will auf eigene Kosten einen Boten zu [Friedrich] Staphylus [bei ⇨ 4691] schicken. Er dankt C. für seine Anteilnahme.
[4] Nicht nur die Schrecken des Krieges peinigen M., sondern auch die Verwirrung der Lehre und der Untergang der Wissenschaften. Das [Trienter] Konzil bekräftigt gottlose Lehren und findet Zustimmung bei Fürsten und wankelmütigen Theologen.
[5] M. hofft auf die wunderbare Rettung der Kirche durch Gott.
[6] Über die Widerlegung des Konzils [⇨ 4671.4] möchte er mit C. sprechen.