[1] Frau [Katharina] Luther rühmte gegenüber Luther und M. die Hilfsbereitschaft des C.; M. wird ihr morgen dessen heute eingetroffenen Brief vorlesen.
[2] Es besteht Hoffnung, daß [Hieronymus] Baumgartner befreit wird [⇨ 3627.4]; gemeinsame Fürbitte. Veit [Dietrich] hat keine politischen Neuigkeiten; der Vormarsch der Heere in Frankreich verzögere sich. Pflege der Studien:
[3] Die neulich [3627.2] nach [Leonhard] Fuchs [⇨ 2907.2] benannte Heilpflanze hält M. jetzt für das Teukrion [⇨ 3642].
[4] Empfehlung des Überbringers [Johannes] Moser, der Kollege des [Jakob] Micyllus, danach Lehrer des Gf. [Michael] von Wertheim [⇨ 3588.4] war.
[5] Den [NN] aus Borna, der mit seinem Pfarrer [Erhard Schaub] streitet, kennt M. nicht; er hörte nur von dessen Angriffen auf den Pfarrer und auf Spalatin und möchte ihn nicht verteidigen. Vielmehr soll die Jugend lernen, privates Unrecht dem Gemeinwohl nachzuordnen, womit sich auch M. schützt.
[6] Ärger über die albernen Briefwünsche der Studenten. Gedenktag der Schlacht von Platää.