[1.1] M. dankt für C.s Anteilnahme am Elend der Seinen, möchte aber nicht, daß C. die [Berufung] des [Georg] Sabinus nach [Leipzig] betreibt, um nicht bei den ohnehin mißtrauischen Wenden [den Einwohnern des Hzt. Sachsen] ins Gerede zu kommen. M. ließ lieber seine Tochter [Anna Sabinus] gehen, als daß er [deren Mann eine Stelle in Wittenberg besorgte].
[1.2] Außerdem scheint Sabinus [Königsberg] vorzuziehen. Denn als M. aus [Bonn, ⇨ 3288.1] zurückkehrte und ihn traf, sprach er vom teuren Leben in Leipzig. Auf seinen Eigensinn läßt schon das Horoskop schließen. Hätte M. es nur beachtet, als Sabinus um seine Tochter warb, was er nach seinem Geständnis nicht aus eigenem Antrieb tat, sondern auf Anstiften des [Eb. Albrecht] von Mainz, der M. von [Wittenberg] abziehen wollte.
[1.3] M. tröstet sich mit der Gottesebenbildlichkeit der Menschen und dem Mitleid Gottes, bezeugt durch die Menschwerdung seines Sohnes.
[2] Auch die [Wittenberger] haben den Auftrag zu einem Gutachten über das besetzte [Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, ⇨ 3384].