M. an Joachim Camerarius in Tübingen.
- [Jena], 5. November [1535]
[1] C. soll sich um M. nicht sorgen. [Hz. Ulrich von Württemberg] und [Lgf. Philipp von] Hessen haben M. freundlich geschrieben. Dem Lgf. antwortete M., daß er mit ihm über die Angelegenheit [Abendmahlskonkordie? oder Universität Tübingen?] reden will, und versprach, im Frühjahr nach [Tübingen] zu kommen.
[2] M. empfiehlt Veit [Dietrich] für eine [Tübinger Professur]. Die [Universität Wittenberg] ist wegen der Nachlässigkeit des [kursächsischen Hofes] zu unsicher.
[3] Über des [Étienne] Dolet [Dialogus de imitatione Ciceroniana adversus Desiderium Erasmum Roterodamum pro Christophoro Longolio. Lyon, Sebastian Gryphius, 1535]; obwohl Erasmus Recht geschieht, will M. eine Gegenschrift veranlassen [⇨ 1735.3]. Zustimmung zum Druck des Almagest [des Ptolemaios]; doch soll [Simon] Grynaeus noch von [Johannes] Schöner die Scholien des [Johannes] Regiomontanus besorgen. M. über seine Loci [⇨ 1555]. Er reist jetzt zu Eobanus [Hessus nach Erfurt]. Dank für [die Edition und Übersetzung] der Tetrabiblos des Ptolemaios [⇨ 1505.3].
Fundort:
CR 2, 965f Nr. 1352; Cod. II, 84.
‒ MBW.T 6.