[0] Das Hohepriesterliche Gebet [Joh17] mahnt zur Eintracht. Um sein Urteil über die Schriften von [Andreas] Musculus und [Franciscus] Stancarus gebeten, beschränkt sich M. deshalb auf die beiden Hauptstreitpunkte:
[1] Über die Terminologie der Communicatio idiomatum.
[1.1] Die in der Kirche anerkannten Redeweisen sollen beibehalten werden. Gegen Nestorius.
[1.2] Die communicatio idiomatum. Athanasius, Kyrill [von Alexandria], Hieronymus, Vigilius von Trient [vielmehr: von Thapsus], Irenaeus, Konzil von Ephesus (Bibliothek [Reuchlins] in Pforzheim).
[1.3] Die unio hypostatica. Justin.
[2] Ob Christus nur nach seiner menschlichen Natur Mittler sei.
[2.1] Zu unterscheiden sind die Aussagen über die Naturen und die über das Amt. Diese kommen der Person zu, nicht nur einer der Naturen.
[2.2] Dank für die Menschwerdung des Sohnes Gottes.
[2.3] Belegstellen aus Schrift und Tradition.
[2.3.1] Zu Sohn und Samen.
[2.3.2] Zum ‚Herabgestiegen‛ des Nicänum.
[2.3.3] Zu Mittler, Hoherpriester, Erlöser, Fels, Fürbitter.
[2.3.4.1] Die Wirkungsweisen des Mittlers.
[2.3.4.2] Einwand: Opfer an sich selbst.
[2.3.5.1] Mittler ist nicht nur Christi leidende menschliche Natur, sondern seine siegende Person.
[2.3.5.2] Einwand: die Unteilbarkeit der opera ad extra der Trinität.
[2.3.5.3] Kirchenväterzeugnisse: Chrysostomus, Irenaeus, Vigilius, Kyrill, Ambrosius, Epiphanios, Hieronymus. Gegen Augustin bei Petrus Lombardus.
[2.4] Gegen die Behauptung des Stancarus, die [reformatorische] Rechtfertigungslehre sei pelagianisch.
[3] M. über diese seine Schrift.
[4] Zwei Quaestionen.
[5] Zitat aus Ambrosius.