M. an Joachim Camerarius [in Leipzig].
- [Wittenberg], 10. August [1553]
[1] M. betet um den Schutz von C.s Familie und Wohnort. Er schlägt vor, daß C. seinen Sohn Joachim dem [Caspar Peucer] anvertraut.
[2] M. rechnet mit Exil. Er berichtet von Drohungen und Briefen voll Schadenfreude über das Unglück des [Kf. Moritz]; deshalb verwunderte ihn nicht, was [Fürst Georg von Anhalt?] an C. schrieb.
[3] M. wurde von Kg. [Edward VI.] durch ein Schreiben vom Mai nach England berufen [6826a]; danach starb der Kg. [⇨ 6916.2].
[4] [Kf. August von Sachsen] war in [Wittenberg]; er äußerte sich gegenüber M. in edler Weise über die kirchlichen Verhältnisse [⇨ 6927.1].
[5] M. schickte seine Schrift über den Streit des [Franciscus] Stancarus an Kf. [Joachim II.] von Brandenburg [⇨ 6918f] in einer überarbeiteten Fassung des von C. gesehenen Entwurfs [6854].
Fundort:
CR 8, 135f Nr. 5447 (Z. 3 v. u.: secuta); Cod. II, 371.
‒ MBW.T 23.
Datierung:
Jahr eindeutig aus §§ 3-5. Auch von Cam. unter 1553 eingeordnet. Joachim Camerarius d. J. wurde Ende Oktober 1554 nach Wittenberg gebracht (⇨ 7319.1), wo er sich erst am 21. 7. 1558 einschreiben ließ (Album 348a).