[1] Dank für die durch M[agister] Glassener überbrachten Schriften von [Joachim] Camerarius und [Johannes] Stigel [⇨ 6703.3].
[2] L. betet wie viele für M., der für die Kirche unersetzlich ist.
[3] Von den aus der Lüneburger Schule nach Wittenberg kommenden Studenten empfiehlt L. besonders warm den Heinrich Baventen, dessen Vater überzeugtes Kirchenglied ist,
[4] und den armen, hochbegabten Ratsstipendiaten Christian Schulte.
[5] Der [Frankfurter Buchdrucker Christian] Egenolff und andere in Oberdeutschland haben L. aufgefordert, Annotationes zu den Sonntagsevangelien und -episteln sowie zu M.s Katechismus [⇨ 3418] zu verfassen. L. ist bei Luk10 angelangt. Er schickt als Probe die Auslegung von Luk7. Das Manuskript für den 1. Band [sc. Mt und Mk] hat er schon an Egenolff geschickt. Dieser regte an, von M. eine Vorrede [6816] zu erbitten. L. tut dies, indem er an [5710] erinnert, ein Geschenk Egenolffs für [N. Krapp], die bedürftige Witwe des Bruders [Hans] von M.s Frau, die in Lüneburg lebt, in Aussicht stellt, auch seine eigene Hilfe für sie und ihre Söhne erwähnt, schließlich auf die dadurch bewirkte Bestärkung gegen die Kritiker seiner Erziehungsarbeit [⇨ 4728] hinweist. Von der Sendung eines Schinkens nimmt er Abstand. Ersatzweise möge M. den [Paul] Eber oder einen anderen mit der Abfassung beauftragen.