[1] M. betet für C.s Familie und Schwiegersohn [Esrom Rudinger]. An dessen [Amts]einführung [als Schulrektor in Zwickau] konnte M. aus dem angeführten Grund [5657] nicht teilnehmen. Außerdem hatte er Steinschmerzen; gestern ging ein ungewöhnlich großer Stein ab.
[2] An [Georg] von Komerstadt schickte M. eine Hochzeitsgratulation [⇨ 5651.1] mit Erwähnung des Turso.
[3] Die Angriffe der [Flacianer] bekümmern M. um der Kirche willen. Die von C. berichtete [5671.3] Publikation der Briefe [H*87-*90] fürchtet er nicht, denn zu der [von Anton Otto] veröffentlichten Vorrede zum Regensburger Buch [2865; H*99] kann er noch stehen. Doch ist er sogar zum Sterben bereit. Seine Gegner bekämpfen ihn wider besseres Wissen.
[4] M. nimmt an, daß Arnold Burenius [⇨ 5669] gestern bei C. war. Er versucht, [Erhard] Schnepf und vielleicht [Erasmus] Sarcerius, der nach Lübeck [bei ⇨ 5638] will, für die Universität Rostock zu gewinnen.
[5] M. freut sich, daß der Mathematiker [Johannes] Hommel angekommen ist.
[6] M. schickt eine Disputation [CR 12, 560-566 Nr. 61; vgl. Haussleiter, Schule 26-31 Nr. 3]. Die notwendige Auseinandersetzung mit Thomas [von Aquin] und anderen [Scholastikern] wird durch die [Flacianer] verhindert.
[7] [Justus] Menius hat [wieder, ⇨ 5057.2] geheiratet.