M. an Joachim Camerarius [in Leipzig].
- [Wittenberg], 17. Oktober [1549]
[1] Die gemeinsame Reise zu [Fürst Georg] von Anhalt [nach Merseburg] verschlimmerte M.s Steinschmerzen [⇨ 5649.3], die er jedoch durch Fasten mildert, wie [der Überbringer] Bernhard Ziegler erzählen wird. In seinem Brief an [Georg] von Komerstadt [⇨ 5673.2], den er mit den Predigten über Ehe und Keuschheit an C. schicken wird [⇨ 5657], wird sich M. mit Krankheit entschuldigen.
[2] Aus dem Gespräch mit [Christoph von Carlowitz] konnte C. vieles, auch über M., erschließen. Warum M. in [Wittenberg] blieb. Er hat aber jenem lange vorher seinen Weggang angeboten, falls er eine Belastung sei.
[3] M. möchte die Reise nach Zwickau [⇨ 5657] mitmachen.
[4] Den Brief des Adam Krafft mit dem Geld [für seinen Sohn Nathanael, ⇨ 5275] erhielt M. durch Bernhard Ziegler.
[5] Segenswunsch.
[6] Gestern kam der Tübinger Dozent [NN], dessen Brief C. schickte; er wird in zwei Tagen bei C. sein.
Fundort:
CR 7, 484f Nr. 4607; Cod.II, 305.
‒ MBW.T 20.
Datierung:
Jahr aus den Parallelen.