M. an Johannes Weinlaub [in Berlin].
- Wittenberg, 1. August [1547]
[1] M. dankt für W.s Wohlwollen und bestätigt den Empfang der Briefe W.s an ihn und an Hieronymus Staude.
[2] Das von Kf. Moritz [von Sachsen] angebotene Amt [an der Universität] Leipzig lehnte M. ab mit der Begründung, er fühle sich ihm nicht gewachsen. Dann ging er nach Wittenberg wegen der Universitätsfinanzen und wegen der Drucklegung eines Lehrbuchs [der Dialektik, ⇨ 4875]. Über die Wiedererrichtung der Universität Wittenberg wird noch beraten; es gibt Hindernisse. Die Universität Frankfurt[Oder] schrieb freundlich an M.; anbei seine Antwort [4826]. Nach der Abrechnung der Universitätskasse, die auch für die Wittenberger Kirchengemeinde unerläßlich ist, will M. seine Zukunft überlegen und ausführlicher an W. schreiben oder selbst kommen.
[3] Er empfiehlt ihm die Freunde in Stendal [Jakob Milichius, Veit Örtel, Erasmus Reinhold, Johannes Marcellus, ⇨ 4758f]. Segenswunsch für Kf. [Joachim II.] von Brandenburg und W.
Fundort:
CR 6, 620f Nr. 3957.
‒ MBW.T 17.