[1] Am Gedenktag des Sieges des Makkabäus über Nikanor dankt und betet M. für die Erhaltung der Kirche und Studien, klagt aber über die Fürsten der Gegenwart, insbesondere über die feige Strategie von [Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen] an der Donau [⇨ 4395], hofft jedoch auf die Kulturpolitik der Städte.
[2] M. erbittet Nachrichten über Kaiser Karl, der krank ist. Kg. Ferdinands Gemahlin, Kgn. [Anna], ist gestorben. Die Türken ziehen nach Ungarn; M. erhielt aus Ungarn einen Brief aus Konstantinopel.
[3] Mo.s Brief schickt M. heute an [Gregor] Brück. Er dankt dem Vater [Joachim Moller d. Ä.] und Mo. für die erneut angebotene Gastfreundschaft. Braunschweig, Nürnberg und Goldberg nahmen viele Wittenberger Universitätsangehörige auf. M. stellt einen Besuch in Aussicht; lieber würde er die [Hamburger] Schule fördern, als an den so unverschämten wie feigen Beratungen der Höfe teilnehmen.
[4] Anbei das Buch des Justus Menius »Von der Notwehr« [⇨ 4510], dessen zweiter Teil von M. stammt [⇨ 4551.3].