M. an Jakob Milichius [in Magdeburg].
- [Zerbst], 5. Januar 1547
[1] M.s Frau brachte gestern aus [Wittenberg] nur Steinschmerzen und Briefe, darunter beiliegenden an Mil., den M. durch seinen Burschen [NN] an Mil. oder dessen Frau [Susanna] schickt, obwohl er deren Besuch erwartet.
[2] [Lgf. Philipp von Hessen] schrieb an M. [4519] über seine Behinderungen an der Donau und über die Unnachgiebigkeit der Verwandten [Kf. Johann Friedrich und Hz. Moritz von Sachsen], deretwegen er keinen Frieden stiften konnte. M.s Urteil über die Lage.
[3] Aus Leipzig schrieb [Caspar] Borner, daß es der Universität wie in Wittenberg [⇨ 4428ff] ergeht; der Rest zog sich nach Meißen zurück. Joachim Camerarius brachte seine Familie zu Fürst Georg von Anhalt [⇨ 4531]. M. schickte gestern einen Boten dorthin [4533]. Er möchte mit Mil. und [den Kollegen] sprechen.
Fundort:
CR 6, 344 Nr. 3689.
‒ MBW.T 16.
Datierung:
Zu den Vermittlungsversuchen des Lgf. bei 4508, die weiteren: Pol. Korr. Moritz 3, 19-21 und MBW 4552; 4556.