[1] M. schickt einen Brief des Johannes Laski, den C. in Basel kennengelernt hat [⇨ 319.2; ⇨ 341.14; ⇨ 1897.2] und der nun die Gemeinden in [Ost]friesland leitet; C. wird gebeten, die Nachlaßangelegenheit des ermordeten Polen [NN] dem [Christoph] von Carlowitz oder dem Dresdner Kanzler [Simon Pistoris] zu empfehlen. Zu der Auseinandersetzung um seine theologische Lehre, die durch Hz. [Albrecht] von Preußen veranlaßt worden war [⇨ 3949f], wollte Laski jetzt nicht Stellung nehmen. In seinem Einsatz für die Eintracht der evangelischen Gemeinden wird M. von zu wenigen unterstützt.
[2] [Georg] Sabinus schickte Fragen [nach dem Promotionsrecht, ⇨ 3933.2], die M. in zwei Tagen mit seiner eigenen Antwort [3970] durch den preußischen Boten an C. weiterschicken wird. Die Juristen fragt M. nicht, weil er nicht möchte, daß Sabinus sich mit ihnen streitet.
[3] M. wartet auf des C. Brief über Peter [Ketzmann] u.a. und möchte am liebsten mit ihm sprechen.
[4] M. dankt C. für die Edition der Komödien des Plautus [Leipzig, Valentin Bapst, 1545] und für die unter dem Namen des [Bartholomäus] Amantius erschienene des Dio [Cassius? oder Chrysostomus?, nicht nachweisbar].
[5] M. möchte wissen, ob Luther und Cruciger auf ihrer Reise zum Bf. von Naumburg [Nikolaus von Amsdorf, ⇨ 3965] durch Leipzig gekommen sind.
[6] Der friesische Bote hat je einen Brief an Carlowitz und an den Kanzler.