Joachim Camerarius an M. in Wittenberg. - [Leipzig], 5. Juni [1544]
[1] Der Bote [NN] soll [den Schluß der Rede über den Heiligen Geist, ⇨ 3578.2] holen, die während C.s Besuch [⇨ 3578.1] noch nicht fertig war.
[2] In der Angelegenheit [mit Georg Sabinus, ⇨ 3566; ⇨ 3575] weiß C. nur zu beten, damit M.s Familie, insbesondere seine Frau [Katharina], nicht länger vom Teufel geplagt wird. Er rechnet mit der Anwesenheit des [Georg Sabinus] und wünscht ein gutes Ergebnis.
[3] Der Bote soll auf die Rede warten; er ist entlohnt. Gruß von C.s Frau [Anna].
[4] M.s Gefäß wird Paul [Ebers] Frau [Helene] bringen.
[5] Sorge um Luthers Gesundheit.
[6] Gruß von Bernhard Ziegler.
Fundort:
Eigenhändig: ehemals Landeshut, Ms.II, f.376I.
‒ MBW.T 13 (erstmals publiziert).