[Kf. Johann Friedrich von Sachsen und Lgf. Philipp von Hessen für den Schmalkaldischen Bund] an den Dogen Pietro Lando und den Senat der Republik Venedig. [Vf. M. ]. -
26. Juni 1543
Fundort:
G.Th.Strobel, Miscellaneen Litterarischen Innhalts 1 (1778), 199-204 [H1380]; CR 6, 761-763 Nr. 4108 mit P.Flemming: ThStKr 85 (1912), 598 [H3118]; B.Willkomm: ARG 24 (1927), 13; vgl. auch J.V.Pollet, Martin Bucer 2 (1962), 482 Anm.1.
‒ MBW.T 12.
Datierung:
Jahr: Überliefert sind die Jahre 1543, 1546 und 1547. Letzteres scheidet wegen der Niederlage des Bundes aus. Daß die Bittschrift für Lupetino 1543 von [dessen Neffen] Matthias Flacius Illyricus nach Venedig gebracht und nach Rücksprache mit den dortigen Evangelischen dem Senat übergeben wurde, berichten jene in ihrem Brief an Luther vom 30.8.1543: WAB 10, 376-384 Nr. 3907, bes. Z.83ff, dazu S.199f. Veranlaßt ist diese Intervention also durch das Schreiben vom 26.11.1542 (⇨ 3140). Luther konnte in seiner Antwort vom 13.6.1543 (⇨ 3312.2) die Erfüllung dieser Bitte nur in Aussicht stellen (WAB 10, 330.55-61). Den Entwurf kann M. vor seiner Abreise (⇨ 3222) geliefert haben, aber auch in Bonn, denn zwischen den Bundeshauptleuten und M. in Bonn wurden mehr Briefe gewechselt, als uns bekannt sind (⇨ 3272.1).