Kf. Johann Friedrich von Sachsen an M. [in Bonn]. Dt. - Eisenach, 8. Juli 1543
[1] Der Kf. hat M.s [fehlendes] Schreiben vom 3. Juli aus Bonn am 7. in Eisenach erhalten. Er ist befremdet, daß M. noch nicht zu Hz. [Wilhelm] von [Kleve-]Jülich gerufen wurde, und vermutet gegenteiliges Wirken einiger Räte [⇨ 3280].
[2] Wie M. empfiehlt auch Bucer in einem Schreiben an Lgf. [Philipp von Hessen vom 3.7.1543: Lenz 2, 152-156 Nr. 170] eine Gesandtschaft des Schmalkaldischen Bundes an [Hz. Wilhelm?, bei Bucer nur nach Köln und anschließend zum Landtag in Bonn] sowie [an das Domkapitel und an den Rat der Stadt] Köln. Der Lgf. hat gebeten, die kursächsischen Räte für [den Bundestag in] Schmalkalden entsprechend zu instruieren.
[3] Bucer hat auch gebeten, M. bis zum Ende des Landtags des [Eb. Hermann] von Köln in Bonn zu lassen. Dies wird gestattet, sofern es M.s Gesundheit nicht abträglich ist.
Fundort:
Konzept: Weimar SA, Reg. C, Nr. 891, f.102r-v und 105v.
‒ MBW.T 12 (erstmals publiziert).