[1] M. hofft, B. bei den Beratungen über die Mindestforderungen [der Protestanten] zu treffen, die in Kürze zur Vorbereitung auf das Konzil von den Fürsten [in Schmalkalden] veranstaltet werden; das Konzil muß, ungeachtet der Nachrichten über den französischen Krieg, ernst genommen werden. M. möchte über die dogmatischen Fragen mit B. sprechen; Briefe sind zu gefährlich.
[2] M. lobt B.s Entschluß, Schwäbisch Hall eine Zeitlang zu verlassen und den Ruf an die Universität Tübingen anzunehmen, die der Hilfe des B. zu ihrer Erneuerung bedarf.
[3] M. klagt über Arbeit, Sorgen und Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Theologen.
[4] Lgf. [Philipp von Hessen] hatte nicht nur von den [Wittenbergern: 1748], sondern auch aus Ulm und Straßburg Gutachten über die Wiedertäufer angefordert; sie lauten zu des Lgf. Freude gleich. B. möge entschuldigen, daß sein Gutachten [vom 7.7.1528: ⇨ 868.5], das in anderer Situation wie damals auch die [Wittenberger: WAB 4, 498f; ⇨ MBW 676] milder votierte, unberücksichtigt blieb.
[5] Anbei Gedichte, die [Bernhard] Brenz vielleicht nicht geschickt hat.