[1.1] Auf B.s Dankesbrief [aus Anlaß von dessen Übertritt von der Wittenberger Professur für Griechisch in das kursächsische Vizekanzleramt] antwortend, konzentriert M. seine Wohltaten gegenüber B. auf die gemeinsamen Gespräche über Religion, Politik und Wissenschaft,
[1.2] von denen B. mehr lernen konnte als aus den juristischen Büchern, insbesondere während M.s Teilnahme an den Ereignissen,
[1.3] woran M. erinnert.
[1.4] B. konnte dabei auch M.s Staatstheorie kennenlernen, obgleich M. hier seine Grenzen sieht.
[2.1] M. freut sich der Dankbarkeit B.s, bedauert aber angesichts der verworrenen Verhältnisse am [kursächsischen] Hof, daß er sich dem auf Wunsch des Kf. [Johann Friedrich] erfolgten Berufswechsel B.s nicht widersetzt hat.
[2.2] Urteil über den Kf.
[2.3] Warnung vor den Hofräten.
[2.4] Die Erschwerung des Ausgleichs durch den Religionsstreit wurde beim letzten [Schmalkaldischen Bundestag, ⇨ 1675ff] manifest.
[2.5] M. bedauert, B. nicht von der Politik abgehalten zu haben, tröstet aber ihn und sich mit Gebet um Gottes Hilfe.
[3] Die Freundschaft beider wird auch der Politik förderlich sein.
[4] Von Luther gerufen, kam M. nach Wittenberg. Die Verhandlungen mit den Engländern [Edward Fox, Nicholas Heath u.a.] haben noch nicht begonnen. Gestern hatte M. ein oberflächliches Gespräch mit ihnen, deren Umgänglichkeit Luther und M. gefällt. B. möge weiterhin berichten.