[1] Über den Juden Bernhard, der wegen Schulden seine Familie verlassen hat, worauf seine drei Kinder von M., Luther und einer Frau [NN] aufgenommen wurden und Ambrosius [Reuter] zwischen ihm und seiner Frau zu vermitteln suchte.
[2] Der Kaiser hat einen Reichstag nach Speyer einberufen. M. hat keine Friedenshoffnung. Anders als [1529, ⇨ 760ff] scheint jetzt [Kg. Ferdinand] von Gewalt abzuraten.
[3] Anbei eine von Georg [Sabinus] übersetzte Rede des Isokrates [ad Philippum de concordia ...] zur Weiterleitung an [Johannes] Setzer [in Hagenau], der seine gewohnten Druckfehler hineinbringen kann.
[4] Da C. keine Jahreszahlen angab, mußte [Jakob] Milichius suchen.
[5] Glückwunsch zur Geburt des Sohnes [Johannes], Segenswunsch für Frau [Anna] und Töchter [Anna und Magdalena]. Zum Horoskop.
[6] Sorge um des C. krankes Bein.
[7] M. ist erschöpft und wünscht den von [Johannes Schöner] geweissagten Tod.
[8] Ein märkischer Mönch [NN], der geboren hat.
[9] Genesungswunsch für [Lazarus] Spengler.
[10] Simon Grynaeus schrieb an M. um ein Gutachten über die Ehe[scheidung] des Kg. [Heinrich VIII.] von England, das M. dem C. zustellen wird [1180].
[11] Über Herakles [⇨ 1162.5].
[12] Über die Herkunft der Franken, die M. in der Chronik [des Johannes Carion, ⇨ 1177.1] bei Karl [dem Großen] behandeln wird.
[13] M. entschuldigt die Unordnung dieses Briefes.
[14] Er bittet um Nachrichten über die treulosen Franzosen. Kg. [Franz' I.] von Frankreich Sohn [François] soll sich von den mit dem Kaiser geschlossenen Verträgen distanziert haben.
[15] M.s Tochter [Magdalena] wurde geboren. Die Mutter ist wohlauf. Doch das Horoskop bereitet Sorgen.