[1] Dank für mehrere Briefe. Andeutung über Geheimes. [Kf. Ludwig] von der Pfalz und Eb. [Albrecht] von Mainz sollen über den Frieden verhandeln [⇨ 1146.2], wofür M. betet.
[2] Anbei eine wegen Krankheit verspätete Antwort Luthers an [Andreas] Fuchs [⇨ 1086 mit MSA 7/2, 309f Anm.4]. Luther ist wieder gesund. Er hat auch an die Nürnberger Theologen über die Konditionaltaufe geschrieben [an Wenzeslaus Linck, 12.5.1531: WAB 6, 95-97 Nr. 1816; der Brief an Osiander vom 13. Mai (ebd. 97f Nr. 1817) gehört laut WAB 14, XXVII-XXIX ins Jahr 1530].
[3] M. wird sich um die zwei Studenten aus Nürnberg [wahrscheinlich Hieronymus Birnbaum und Sebald Havenreyther] kümmern; über einen von ihnen schreibt er an Michael [Roting].
[4] M. ist erstaunt, daß er für den Verfasser des Schweinegedichts [⇨ 1135.3] gehalten wird, das s.E. von [Vincentius] Obsopoeus stammt.
[5] M. schickt für C.s Frau [Anna] den verbesserten Psalter [Luthers: WA Bibel 2, 502f; 10/1, 98-590], berichtet über Luthers geplante Psalmorum Rhetorica [WA 38, 2] und deutsche Apologie [WA 30/3, 488 mit WAB 6, 205f Anm.4] und erbittet C.s Urteil über die [beiliegende] Apologie, worin das Ende des Rechtfertigungsartikels [⇨ 1111.3] verbesserungsbedürftig ist.
[6] Den Brief an Brenz [1151] kann C. vor Weiterleitung lesen.