[1] C. erhielt schon den zweiten erfreulichen Brief über Moritz [Heling in Nürnberg]. Der Bote aber bleibt aus.
[2] Die Räte sind da. Laurentius [Lindemann] ist aus Thüringen zurück. [Ulrich] Mordeisen will mit M. über eine [evangelische] Synode [⇨ 7690] sprechen. Er wird auch C. holen lassen. Die Stipendienfrage [⇨ 7626] wird wie gewöhnlich zäh behandelt. Laurentius [Lindemann] reist morgen [nach Wittenberg, ⇨ 7690.1] ab, wenn M. heute nicht kommt.
[3] Laurentius [Rulich], mit dem man dieser Tage [wegen seiner Anstellung, ⇨ 7663.1] verhandelt, wartet auf M.
[4] [Matthias] Stoius berichtet, daß [Georg von] Venediger von [Hz. Albrecht] von Preußen entlassen und hierher unterwegs sei.
[5] C. deutet das Unwetter vor dem 30. Dezember [⇨ 7683.6] als Wunderzeichen angesichts der gegenwärtigen Aktivität [der protestantischen Fürsten], wobei [Kf. Friedrich II. von der Pfalz] sich besonders hervortut.
[6] C. schickt einen griechischen Brief [7640], worin ein Buch als Geschenk versprochen wird. M. soll dem [Jakobos Diassorinos], Herrn von Doris, schnell antworten und den Brief [7736] an C. schicken, wenn er nicht lieber an Paul Pfintzing schreibt.
[7] Gruß an [Caspar Peucer]. C.s Töchter [Martha und Ursula] sind beide krank. Segenswunsch.