M. an Kf. August von Sachsen. Dt. - Leipzig, 10. November 1555
[1] Dank für die Förderung von Kirchen und Schulen. Segenswunsch.
[2] Nach Rücksprache mit dem Rektor [Ägidius Morch] und den Professoren [Joachim Camerarius u.a.] beurteilt M. die Stipendiaten, die er selbst zweimal in diesem Jahr in Meißen prüfte [⇨ 7286.3; ⇨ 7381f; ⇨ 7410]
[3] Die Bestellung eines Präzeptors für die [in Leipzig studierenden ehemaligen] Meißner Stipendiaten wird vorgeschlagen und Laurentius Rulich [⇨ 7394] dafür empfohlen mit 150 Gulden Gehalt bei freier Wohnung und Kost.
[4] Anbei ein Verzeichnis der Stipendiaten und der Bericht des Rektors über Schulpforta und die anderen Stipendien.
[5] Segenswunsch für A., Hzn. [Anna] und Prinz [Alexander].
Fundort:
CR 8, 603f Nr. 5866; vgl. R.Hofmann: Beiträge zur sächsischen Kirchengeschichte 8 (1893), 232 Anm.2 [H2427a].
‒ MBW.T 25.
Datierung:
Die Antwort des Kf. an die Universität Leipzig traf am 9.12.1555 beim Rektor Ägidius Morch ein: Zarncke 441; vgl. P.Zinck, Das Stipendiatenwesen der Universität Leipzig zur Zeit des Kurfürsten August (1553-1586): Mitteilungen der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte 11 (1901), 1-25, bes.5-8.
Nachtrag:
Fundorte: Vgl. Philipp Melanchthon und Leipzig. Beiträge und Katalog zur Ausstellung, Universität Leipzig 1997, S.169 Nr.47.