[1] Während die Höfe über Synoden beraten, tagte die Synode der Flacianer [⇨ 7711.3], wohl mit dem Ziel, die anderen zu stören. Diese Verwirrung der Kirche erleichtert M. das Sterben.
[2] Scharfe Äußerungen des [Kf. Joachim II. von Brandenburg und des Hz. Johann Friedrich d.M. von Sachsen] über ihn wurden M. hinterbracht. Er unterläßt jedoch eine Antwort, eingedenk der eigenen Mahnung, Unrecht zu ertragen.
[3] M. wurde mit den Mitgliedern des [Konsistoriums, Laurentius Lindemann, Johannes Schneidewein, Georg Cracow und Georg Maior] nach Dresden beordert [7702]. In C.s Brief stand nicht, ob auch er kommt.
[4] M. schickt die beiden griechischen Briefe [7639 und 7640], die C. besser beantworten kann.
[5] Die 15 Taler für den Sohn [Philipp] des Franz [Burchard] sind eingetroffen. [Matthias von] Brand hat einen Brief, jedoch nicht die angekündigten 10 Taler erhalten. C. soll sie an [Caspar Peucer] oder an M. nach seiner Rückkehr aus Dresden schicken.
[6] Gerüchte über die Verhaftung des [Mgf. Albrecht von Brandenburg-Kulmbach] in Frankreich [⇨ 7711.2] und die unglückliche Seefahrt des Hz. Johann Albrecht [von Mecklenburg] aus Preußen [⇨ 7755.3].
[7] M. dankt C. für die Veröffentlichung des Pauluskommentars [Notatio figurarum orationis et mutatae simplicis elocutionis in apostolicis scriptis ad perspiciendam de intellecto sermone sententiam autorum ... Leipzig, Valentin Bapst, 1556], den M. über den Mittler im Galaterbrief benützte. Segenswunsch.