[1] Segenswunsch zur Geburt der Tochter [Anna] für C. und seine Frau [Anna].
[2] Daß C. sich über den Ciceronianus [des Erasmus: LB 1, 969-1026; Opera omnia 1/2, 581-710; Ausgewählte Schriften 7, 1-355] ereifert, amüsiert M., der ihn für einen Racheakt an [Christoph] Longolius hält. Er schickt die Briefe von [Pietro] Bembo und von [Gianfrancesco] Pico [De imitatione: ed. G.Santangelo (Florenz 1954), Auszüge bei E.Garin und E.Keßler, Geschichte und Dokumente der abendländischen Pädagogik 2 (1966), 265-277; vgl. Allen 8, 20f; Opera omnia 1/2, 664; Ausgewählte Schriften 7, 243].
[3] M. arbeitet an Luthers Jesaja-Übersetzung [WA Bibel 2, XIf und 1-39; 11/1, 16-188; 11/2, XIX-XXIV], an dem von [Johannes] Setzer gewünschten Proverbien-Kommentar [⇨ 750] und an der von [Josef Klug] in Wittenberg gedruckten kommentierten Ausgabe der [Nikomachischen] Ethik des Aristoteles [⇨ 816.4], alles neben den Tagespflichten wie Ehegerichtsbarkeit und Politik.
[4] Über den Krieg [Packsche Händel] Genaueres nur mündlich. [Luther und M.] widersetzten sich den Angriffsplänen des [Lgf. Philipp] von Hessen, den Gott dann umstimmte.
[5] Ruhe in [Sachsen]. Gerüchte von Türkengefahr und einem Reichstag in Regensburg. Gruß an Eobanus [Hessus].