M. an Franz Hertzenberger [in Magdeburg].
- [Wittenberg, ca. Juni 1528]
Fundort:
CR 4, 1038f Nr. 1510b (fehlerhaft).
‒ MBW.T 3.
Datierung:
Datum: H., der sein Studium schon im Wintersemester 1510/11 in Frankfurt/Oder begann, also wohl etwas älter als M. war, kam nach Lehrtätigkeit in Görlitz 1525 nach Wittenberg, wo er am 8. Juni immatrikuliert wurde. Am 25. August 1528 wurde er hier durch Heinrich Stackmann zum Dr. med. promoviert, wobei er als Magister artium bezeichnet wird (Halle UA, Rep. 1 Nr.XXXXIV, 1, f.25Magdeburg , vermutlich bald nach der Magisterpromotion. In MBW 693a wird er als Magister, aber nicht als Doktor bezeichnet. Damit ist das Datum zwischen 1526 und August 1528 zu suchen. Die langwierigen Reisen M.s in dieser Zeit und auch sein Aufenthalt in Jena sind weniger wahrscheinlich. Vermutlich hing H.s Brief, auf den M. antwortet, mit der angestrebten medizinischen Promotion zusammen. H. schrieb vor dem 22. Juli 1528 auch an Bugenhagen , der in Braunschweig reformierte, und schickte ihm Geld und Bücher (Vogt, Bugenhagen-BW 76 Nr. 25). MBW 693a dürfte also in der Zeit von Mai bis Anfang August 1528 geschrieben sein.
v), was er bei seiner Immatrikulation noch nicht war. Diesen Grad hat er also 1526 erworben; in der Fakultätsmatrikel sind die Eintragungen dieses Jahres zum Teil getilgt, vgl. Köstlin 1888, S.19. Das von M. erwähnte Zeugnis der Fakultät bezieht sich höchst wahrscheinlich hierauf. Noch vor seiner medizinischen Promotion wirkte er als Arzt in
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