Fürst Georg von Anhalt an M. in Wittenberg. - Warmsdorf, 2. Februar 1553
[1] G. bittet um Zusendung der Stancarus-Schrift [⇨ 6706], sobald sie fertig ist [⇨ 6854].
[2] Als Pfarrer für Roßlau soll Johannes vom Berge, der noch in Magdeburg ist [⇨ 6526.2], den Albert [Christiani] gewinnen. Der Schulmeister in Staßfurt Laurentius Jacobus, den der Bürgermeister [NN] empfiehlt, ist noch zu jung. G. dankt für zwei Briefe M.s hierüber [6712f]. Roßlau braucht einen erfahrenen Pfarrer, da vielleicht die jungen Fürsten [Joachim II. Ernst und Bernhard VII. von Anhalt] dort residieren werden. Gebet für Kirchen und Schulen.
[3] Man sagt, Mgf. Albrecht [von Brandenburg-Kulmbach] werde mit Billigung Kaiser [Karls] die [fränkischen] Bischöfe erneut angreifen. Gebet um Frieden.
[4] Oswald Röders Frau im benachbarten Amesdorf ist schwer krank. Gebet.
Fundort:
Eigenhändig: Wolfenbüttel HAB, ehemals Landeshut, Ms. I, f.76r-v.
‒ MBW.T 23 (erstmals publiziert).
Nachtrag:
4 zu ergänzen: Oswald Röders Frau [Barbara von Uttenhofen] ...