[1] G. wünscht wie M. eine Fortdauer der Freundschaft im künftigen Leben.
[2] Doch würde er M. gern früher sehen und ihm Zuflucht gewähren, wenn nicht die Zerstörung der Universität [Wittenberg] Voraussetzung für M.s Kommen wäre.
[3] Auch der Vizepalatin Franz Révai [⇨ 4107.9] sagte vor dem 22. März auf Burg Sklabiňa zu G., M. solle zu ihm kommen.
[4] Der Briefwechsel als Ersatz der Begegnung wird durch Mangel an Boten behindert.
[5] Siebenbürgen ist durch den Streit zwischen Peter [Petrović] und [Georg Martinuzzi], dem der [Sultan] nicht untätig zusehen wird, in Gefahr. Der Hofrichter Thomas Nádasdy [⇨ 1949] hat neulich die Theiß überquert und verhandelt für Kg. [Ferdinand] über die Herrschaft. G. erscheint der Schutz gegen die [Türken] zu schwach.
[6] G. fragt nach dem Trienter Konzil. Er wünscht nicht, daß M. es besucht, obwohl er als einziger Deutscher den Italienern gewachsen wäre.
[7] M. hat G. fälschlich den medizinischen Doktortitel beigelegt. G. hat ihn u.a. deswegen nicht erworben, weil er ihm den Zugang zur Politik verschlossen hätte.
[8] G. unterstützt die Berufung des Matthias [Lauterwald] in ein Kirchenamt nach Eperies.
[9] Dank für Bücher. G. schickt Rohrfedern aus Kreta. Grüße an Lelio Sozzini und Paul Eber.