[1] M. ist dem Kf. [Joachim II.] von Brandenburg dankbar für sein Wohlwollen, kennt aber auch seine eigenen Verdienste um die Mark.
[2] Der Beginn des Augsburger Reichstags ist erschreckend. Es ist unerhört, daß der Kaiser Unterwerfung unter künftige Konzilsentscheidungen verlangt. Gebet um Erhaltung der Predigt des Evangeliums.
[3] Anbei der gewünschte Sophokles [⇨ 4835] und der Psalter des Georg Maior [RE 12, 86.56-58] für B. und Mgf. Friedrich [von Brandenburg], den erwählten Eb. [von Magdeburg].
[4] Wegen Krankheit seiner Frau [Katharina] und Verhandlungen über die Wiedereröffnung der Universität kann sich M. zu dem Ruf nach Kurbrandenburg noch nicht äußern.
[5] Anbei eine gestern eingetroffene Zeitung [4901], die der hennebergische Kanzler [Johannes Jeger] aus Augsburg schickte. Grüße an [Johannes Weinlaub], Gregor [Bach] und Hieronymus [Schwolle].
[6] B. soll Sebastian [Birnstil] zur Annahme der von M. angezeigten Stelle [⇨ 4909] ermuntern.
[7] B.s Vorwurf, Hz. Johann Friedrich [von Sachsen] sei vergessen, ist ungerecht; M. betet täglich für ihn.
[8] M. wird demnächst Mgf. Friedrich und B.s Söhnen [Noah und Abraham] die Dialektik [⇨ 4875] schicken. Am Geburtstag des [Kaisers] Augustus.