[1] Dank für nachgeschickte Briefe.
[2] M. weiß, daß seine Rückkehr mißbilligt wird, konnte aber aus vielen Gründen nicht anders. Er hatte versprochen, zu [Georg] von Anhalt [nach Merseburg] zu kommen [⇨ 4811]. Dann wurde er durch [Kf. Moritz von Sachsen] nach Leipzig geladen [⇨ 4812]. Dort lehnte M. einen Ruf an die Universität Leipzig ab. Die Rückkehr nach [Wittenberg] konnte er aber nicht verweigern, ohne die schon vorher beantragte Erneuerung der Universität zu gefährden. Jetzt berät der Hof über die Finanzierung. Ohne die Universität [Wittenberg] droht der Kirche Barbarei.
[3] Nach der Beendigung [des Druckes] der Dialektik [⇨ 4875], die auch Mbg.s Söhnen [Christoph, Johannes, Caspar und Michael Aeneas] von Nutzen sein wird, will M. nach Nordhausen zurückkehren.
[4] Gruß an Dr. Matthäus [Ratzeberger]. Wenn er Geld aus Weimar [⇨ 4774] M.s Frau gab, wird es zurückerstattet werden.
[5] Obwohl M. noch nicht weiß, wo er bleibt, schickt er Georg [Schnell], der sich um ein Kirchenamt in Nordhausen bewirbt [⇨ 4866.2].
[6] M. empfiehlt Mbg. seine Familie. Der Bote ist entlohnt.