M. an Hieronymus Besold [in Nürnberg].
- [Nordhausen], 7. Juli 1547
[1] Die Musik und demnach der rechte Musiker dienen vornehmlich dem Lobe Gottes. [Johann] Walters Kompositionen erklingen täglich im Gottesdienst.
[2] Er schickte seinen Sohn Johannes Walter d.J. [⇨ 3630] zu M., der ihm eine Stelle vermitteln soll. M. bittet B., ihm eine Hauslehrerstelle zu besorgen oder ihn bei den von [der Stadt Nürnberg] unterhaltenen [Wittenberger] Studenten [⇨ 4551] unterzubringen. Auch Veit [Dietrich] soll sich um ihn kümmern [⇨ 4869].
[3] Die Stadt Breslau hat nach dem [Nürnberger] Vorbild eine Schule errichtet; Johannes Aurifaber [Vratislaviensis] wurde ihr Rektor [⇨ 4569]. Paul [Eber] erhielt einen Ruf dorthin.
[4] Heute tritt M. eine Reise nach Wittenberg [über Weimar] an [bei ⇨ 4801]. B. soll seine Briefe weiterhin nach Nordhausen oder nach Leipzig an den Ratsherrn [Ulrich] Rauscher schicken.
Fundort:
CR 6, 596f Nr. 3934.
‒ MBW.T 17.