[1] M. ist über die heiß erflehte Beendigung der Belagerung von [Wittenberg] erfreut. Er hatte sich um [Bugenhagen], Cruciger, E. und die anderen gesorgt.
[2] M. konnte nicht weit weggehen, sondern brachte seine Familie nach Nordhausen. Er weilt im Harz nicht unter Wilden, sondern findet Anteilnahme. Was er über die Dauer der Belagerung dachte, wird er E. erzählen.
[3] M. schickt seinen Boten [NN], um die Lage in [Wittenberg] zu erkunden und sich mit den Kollegen abzustimmen, mit denen er wo auch immer gemeinsam an einer Universität wirken möchte. Wenn [Bugenhagen] und Cruciger bleiben, erwägt auch M. die Rückkehr, will aber zuvor E.s Rat einholen. Die Zerstreuung der Universität schmerzt ihn zutiefst.
[4] M. sagte zu [Melchior?] Acontius, er solle bei E. vorsprechen. M. schrieb über E. an den im Deutschen Rat des Kaisers einflußreichen [Johannes] Obernburger [4750].