M. an Joachim Camerarius [unterwegs nach Erfurt].
- [Zerbst], 26. Januar [1547]
[1] Wie Athen trotz dem Verbot des Siegers [Alexander] die Flüchtlinge aus Theben aufnahm, wie Florenz und Ferrara die Griechen [Johannes] Argyropulos und [Theodoros] Gazes, so bietet jetzt Nürnberg nicht nur C. und M. Zuflucht an, sondern unterhält viele arme Studenten aus [Wittenberg] und [Leipzig], was Gott vergelten möge. Anbei eine Kopie des Briefes M.s an den [Nürnberger] Rat.
[2] M. möchte dringend wissen, wie es um C. steht. Johannes Kestner in Weimar leitet die Briefe weiter. Wenn C. einige Zeit in Erfurt bleibt, will M. ihn dort besuchen.
[3] M. vollendet die Dialektik, die er C.s Sohn [Johannes] widmen will [4875]. Gott wird die Kirche und Studien erhalten. Segen für Frau [Anna] und Kinder.
Fundort:
CR 6, 374f Nr. 3720; Cod. I, 237.
‒ MBW.T 16.
Datierung:
Jahr wie 4551.