M. an Johannes Marcellus [in Magdeburg].
- [Zerbst], 21. Dezember 1546
[1] M. dankt für einen Brief voll Wohlwollen und Verständnis für M.s Lehre und bezeugt sein Streben nach Wahrheit.
[2] Der vom Teufel entfachte Krieg läßt die Zustimmung spärlicher werden. Doch M. tröstet sich und Marc. mit Gottes Hilfe.
[3] Zeitungen: Heute sollen [Lgf. Philipp von Hessen] und [Hz. Moritz von Sachsen] zusammentreffen [⇨ 4508]. Der [Lgf.] unterstützte Hz. Johann Wilhelm [von Sachsen] bei der Heeresinspektion in Gotha ein Zeichen ihres guten Einvernehmens. Am 8. November schrieb der Arzt Matthäus [Ratzeberger] aus Bensheim; inzwischen wird Kf. [Johann Friedrich von Sachsen] hoffentlich nicht mehr weit von Thüringen sein; Wittenberg muß bald entsetzt werden, da die Lebensmittel knapp werden.
[4] Gruß an [Gregor] Brück.
Fundort:
CR 6, 327f Nr. 3671.
‒ MBW.T 15.