M. an Paul Eber [in Wittenberg].
- Zerbst, 16. November [1546]
[1] M. würde für die Universität und Stadt [Wittenberg], die er als Heimat betrachtet, sein Leben einsetzen. Doch da [Kf. Johann Friedrich] fern ist und die Absichten des [kursächsischen] Hofes nicht bekannt sind, gibt es nur Argwohn und Haß.
[2] Obwohl M. nicht weiß, ob der Zugang zur Stadt frei ist, schickt er aus Sehnsucht diesen Boten, der auch Zusätze zu der Schrift des [Justus] Menius [Von der Notwehr, ⇨ 4510] dem Drucker Veit [Kreutzer] bringt. Obwohl solche Ermahnungen im Unglück unpassend sind, vollendet M. diesen gelehrten Teil [⇨ 4488.4].
[3] Im Brief des [Johannes] Marcellus sind Nachrichten für E. und [Bugenhagen].
Fundort:
CR 6, 283f Nr. 3617.
‒ MBW.T 15.
Datierung:
Jahr aus dem Ort (⇨ 4442).