[1] Zeichen des göttlichen Zornes. Gebet.
[2] Was M. [am 11.8.] durch [Jakob] Milichius [⇨ 3667.2] über [Nikolaus] von Amsdorf und Luther schrieb [Kritik an der Kölner Reformation und Wiederbelebung des Abendmahlsstreites], das stand auch in einem Brief aus Wittenberg an [Martin] Frecht, wie Ambrosius Blarer mitteilte [vgl. Schieß, Blarer-BW 2, 286ff Nr. 1116ff passim]. B. bedauert [Eb. Hermann] von Köln.
[3] Ob B.s Briefe an Luther [WAB 10, 650-655 Nr. 4028 mit 13, 332] und Bugenhagen übergeben werden, soll M. entscheiden [WAB 10, 653f]. B. möchte wie M. Streit vermeiden und hofft, daß es auch dieses Mal gelingt. Er billigt, daß [Gregor] Brück eingeschaltet wurde.
[4] [Die Straßburger Theologen] erhielten vom [Rat] den Auftrag, ein Reformationsprogramm [⇨ 3794.0] zu verfassen. Die geringe Reformbereitschaft [der Reichsstände] und das Wissen um dieselbe Arbeit der [Wittenberger] wirken jedoch lähmend.
[5] Wenn B.s [Confessio de Coena Domini, gedruckt Klausenburg 1550], die ihm Joseph [Macarius] zur Beilegung des [Abendmahls]streites in Ungarn entrungen hat, Unheil stiften sollte, wird B. sich an M.s Ratschläge zur Beilegung halten.
[6] Über die Berufung des Albert [Hardenberg] nach Pommern [⇨ 3654] und seine mögliche Verwendung durch [Eb. Hermann] von Köln.
[7] Milichius hat Aufträge an M. bezüglich Johannes Sleidan, eines Landsmannes von [Johannes] Sturm. Lob des Milichius. Segenswunsch. Grüße von [Nikolaus] Gerbel u.a., auch vom abwesenden [Caspar] Hedio.