[1] Da C.s Brief an Hz. Albrecht [von Preußen vom 16. 11. 1543: Tschackert, UB 3, 51 Nr. 1594] erst nach der Abreise des aus Hessen zurückgekehrten preußischen Jünglings [NN] ankam, teilte M. dem Hz. mit [3371.1], daß C. die Universität Leipzig nicht verlassen könne; den Brief des C. wird M. mit dem nächsten Boten nachschicken. Auch wenn M. noch vor dem 1. Januar zum Speyrer Reichstag reisen muß, will er zuvor nach Leipzig kommen.
[2] M. hält die politische Lage für ausweglos. Die von ihm geübte und gepredigte Mäßigung ist den Fürsten und Politikern fremd. Als [Gregor] Brück ihm dieser Tage sagen ließ, er solle sich auf den Reichstag vorbereiten, antwortete M., er sei es, Brück solle lieber die Fürsten dazu ermahnen. Doch darüber mündlich, denn [Jaime Enzinas, ⇨ 3365.3] unterbricht; er verkauft seine Maschinen gut.
[3] Veit Amerbach ist nach [Ingolstadt] berufen; er schickte einen triumphierenden Bericht [vgl. Fischer (wie bei 2949), 159 Nr. 15].
[4] An [Bernhard Ziegler] schickt M. die Kopie eines Briefes an [Fürst Georg] von Anhalt [3322?]. M. würde gern zu den Disputationen [der am 10. Oktober promovierten Leipziger Theologen, ⇨ 3338] kommen, muß sich aber für Speyer bereithalten.