Martin Luther an M. [in Regensburg].
- [Wittenberg], 24. März 1541
[1] Bei gutem Wetter heute fühlt sich L. besser. M.s Sohn [Philipp] ist entgegen M.s Traum [⇨ 2642.2] wohlauf. Anna [Münsterer] und M.s Enkelin [Katharina Sabinus] haben Fieber.
[2] Über den Tod des [Christoph] Blanck. An [Kf. Johann Friedrich von Sachsen] ergeht die Bitte, mit dessen Gehalt einen Musiker anzustellen [20. 3. 1541: WAB 9, 338f Nr. 3582].
[3] Ein Brief Bucers an M. über die Ankunft des Kardinals [Gasparo] Contarini [in Regensburg] ist eingetroffen.
[4] Gift in Wein und Milch mit Todesfällen in Jena und Verhaftungen in Magdeburg und Nordhausen.
[5] Zuspruch und Grüße.
Fundort:
WAB 9, 343-346 Nr. 3586 mit 13, 293.
‒ MBW.T 10.
Datierung:
Datum: Daß dieser Brief keinesfalls später angesetzt werden kann, wie Clemen (WAB l. c.) vermutungsweise will, erhellt aus § 2, wo Luther die schon am 22. März in Torgau ausgefertigte Antwort des Kf. an die Universität Wittenberg (WAB 9, 341 Nr. 3584) noch nicht kennt. Clemens Bedenken gegen Formulierungen in § 3 erledigen sich durch die Annahme, daß L. nicht den Zeitpunkt der Abfassung, sondern des Empfangs seines Briefes im Blick hat.