[1] L. beantwortet die Briefe von M. [2540] und Cruciger [WAB 9, 262-264 Nr. 3548] unverzüglich. Das von Kaiser Karl einberufene Wormser Religionsgespräch scheint wie der Reichstag 1521 zum Nationalkonzil zu werden.
[2] Der Vorsitz des Papstes ist abzulehnen.
[3] Auf Zugeständnisse der Gegenseite ist zu antworten, daß man alles in der eigenen Macht Stehende zugesteht um des Friedens willen, was aber nur bei Gott steht, nicht zugestehen kann.
[4] Auch die Gegenseite kann nichts zugestehen, was von Gott schon geschenkt wurde.
[5] L. bevorzugt schriftliche Verhandlung, denn ein Gespräch zwischen [Andreas] Osiander und [Johannes] Eck, M. und [Johannes] Cochlaeus, [Georg] Witzel u.a. wird nur Streit hervorbringen.
[6] L. begrüßt, was M. über den Kaiser [an Jonas] schreibt [2543.2]. Segenswunsch.