M. an Joachim Camerarius in Tübingen.
- [Worms], 24. November [1540]
[1] M. dankt für C.s tröstlichen Brief [2551], den Matthäus [Irenaeus] brachte.
[2] Das Religionsgespräch hat noch nicht begonnen. Kritik an den Präsidenten und ihren Assessoren, deren schlimmster M.s alter Studiengenosse Konrad [Braun] ist. M. sieht Schwierigkeiten kommen.
[3] Doch fühlt er sich freier, seit er sich ohne Rücksicht auf Fürsten [Lgf. Philipp von Hessen] auf die Lehre konzentriert. Gebet.
[4] Alles Gute für C.s Familie. Vielleicht reist M. zu C., den er wegen Räuber und Soldaten nicht herzubitten wagt [2561; 2579-2581]. Die [Evangelischen] sind einmütig.
[5] M. legt aus dem Stegreif verfaßte Verse bei [CR 3, 1163 und CR 10, 565f Nr. 176B].
Fundort:
CR 3, 1162f Nr. 2059; O fehlt.
‒ MBW.T 9.
Datierung:
Jahr aus 2, vgl. 2543.3.
Nachtrag:
Regest 5 zu berichtigen: Verweis auf CR 10, 565f Nr.176B entfällt.