M. an Friedrich Myconius in Gotha.
- [Wittenberg, 2. Hälfte Januar 1538]
[1] Die von M. schon aus Leipzig [⇨ 1980f] bestätigte Geldsendung des [Johannes] Portunus bestand aus den von Myc. angekündigten 18 Talern sowie einem Brief und 5 Gulden für den Studenten [Christoph] Mengwein.
[2] Seit Luthers [ersten vier Antinomer-]Thesenreihen [WA 39/1, 334-354, ⇨ 1971.2] ist nichts erschienen. Jonas übersetzte die Türkengeschichte [des Paolo Giovio, ⇨ 1960], die Myc. schon hat [⇨ 1972.2], ins Deutsche [Vorrede vom 1.1.1538: Kawerau, Jonas-BW 1, 269-272 Nr. 364]; M. schickt ein Exemplar zur Weitergabe an einen [nur] deutsch Lesenden.
[3] Ein [Wittenberger] Magister [Georg Karg] wurde wegen Irrlehren von Kf. [Johann Friedrich von Sachsen] auf dem Schloß inhaftiert; M. hofft auf seine Bekehrung [⇨ 1984].
Fundort:
CR 2, 12f Nr. 659.
‒ MBW.T 8.
Datierung:
Datum: Nach 1982, vor 1984, womit Karg seine Irrtümer widerruft. Vgl. Knaake: ThStKr 70 (1897), 187-189 [H2611].