[1] M. bedauert, daß die Geldsache des [N.] Brenner so große Schwierigkeiten macht; wenn die Mutter des Caspar [Hertz] nicht zahlt, springt M. ein.
[2] M. hätte von D. lieber etwas über das Konzil als über Frankreich erfahren.
[3] M. war kürzlich bei [Kf.] Joachim [II. von Brandenburg] zur Beratung über die Reform der Universität Frankfurt/[Oder, ⇨ 1919.3]. Joachim will das Konzil besuchen, sobald der Kaiser in Italien ist und es beginnt, und er will für erträgliche Friedensbedingungen eintreten. M. lobt dies und kritisiert die Haltung [des Schmalkaldischen Bundes, ⇨ 1859.3].
[4] M. sah die Antwort der Augsburger Priester an [den Rat] der Stadt; er ist froh, trotz abermaliger Einladung [1891] nicht nach Augsburg gereist zu sein.
[5] Seine Feinde [Konrad Cordatus] will M. besänftigen, rechnet aber auch mit Emigration.
[6] D.s Glück mit Frau [Kunigunde] und Tochter [Margaretha]. Kummer über die Kirchenspaltung. D. soll gegen [Georg Witzel] eine Schrift über die Buße verfassen [⇨ 1914.2]. Grüße an Osiander u.a.