[1] M. schickt den Juden Bernhard, um endlich Nachricht von C. zu erhalten.
[2] M.s Bemühen um die [Reformation], insbesondere die Darlegung der Lehre. Vom Konzil erwartet er nichts Gutes.
[3] [Kf. Johann Friedrich, Hz. Georg und Hz. Heinrich von] Sachsen, [Kf. Joachim II., Mgf. Johann und Mgf. Georg von] Brandenburg und [Lgf. Philipp von] Hessen erneuerten [in Zeitz am 26.3.1537] die alte [Erbeinung]; einem zusätzlichen Neutralitätsabkommen für einen Religionskrieg trat Hz. Georg von Sachsen nicht bei, wohl aber die Brandenburger.
[4] Luther geht es gut, M. hat viel Arbeit. Er würde sich freuen, wenn C. den Ruf nach [Wittenberg] annehmen würde. Er selbst kann dem Ruf nach [Tübingen] nicht folgen, so ungern er in [Wittenberg] ist. Glückwunsch für die Niederkunft von C.s Frau.
[5] Nachrichten über die Türken und Kg. Ferdinand.
[6] Austausch von Horoskopen. C.s Gesundheit interessiert M. mehr als Gerüchte über Frankreich, worüber er die Weissagungen bevorzugt.
[7] M. hat in Schmalkalden [⇨ 1845ff] mit dem württembergischen Rat [Balthasar] von Gültlingen viel über C. gesprochen. Gruß an [Ambrosius] Blarer, der aus Schmalkalden für C. einen Brief M.s [wohl nicht 1859] mitnahm.