M. an Justus Jonas [in Wittenberg oder unterwegs]. - [Schmalkalden], 3. März [1537]
[1] Ausführlicher Bericht über [Luthers] Krankheit. Zuerst hatte M. den Arzt des Lgf. [Philipp von Hessen, Johannes] Meckbach, zugezogen; später reiste Luther mit Bugenhagen, Spalatin und [Georg] Sturtz, den Kf. [Johann Friedrich] gerufen hatte, nach Gotha; gestern teilte Spalatin mit, daß sie nach Erfurt weiterreisen wollen. M. ist [in Schmalkalden] zurückgeblieben, weil er einige Schriftstücke abfassen muß. [Luther] wird [den Wittenbergern] wohl alles selbst mitgeteilt haben; auch [Johannes] Schlaginhauffen wird ihnen davon erzählen.
[2] M. kritisiert die Antworten an den kaiserlichen [Matthias Held] und den päpstlichen Gesandten [Peter van der Vorst] mit der Ablehnung des Konzils [⇨ 1851.3; ⇨ 1858.5]; anderes mündlich. M. wünscht, er hätte an den unerfreulichen Verhandlungen nicht teilnehmen müssen.
Fundort:
CR 3, 296f Nr. 1537.
‒ MBW.T 7.
Datierung:
Jahr wie 1854ff.